Unser aktuelles Prospekt

Zum Blätterprospekt

Große Haube, langer Schnabel – der Wiedehopf

Wildvogel des Jahres 2022

Der neue König der Lüfte wurde gekürt! Mit über 45.000 Stimmen wurde der Wiedehopf zum Vogel des Jahres 2022 in Deutschland gewählt. An der Umfrage, welche von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern durchgeführt wurde, haben in diesem Jahr insgesamt 142.000 Menschen teilgenommen. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres löst er das Rotkehlchen, welches im Jahr 2021 als Vogel des Jahres gewählt wurde, ab.
Wir möchten uns heute voll und ganz diesem besonderen Wildvogel widmen.

 

Aussehen
Lasst uns zu Beginn einen Blick auf das Äußere des Vogels werfen:

  • 25-29 cm groß
  • Spannweite 44-48 cm
  • Wird bis zu 10 Jahre alt
  • Dünner, langer und gebogener Schnabel
  • Aufrichtbare Federhaube
  • Gefieder ist hellorange-bräunlich
  • Kurze Beine
  • Schwanz und Schwingen sind schwarz-weiß

Lebensraum
Der Wiedehopf bevorzugt offene Landschaften, welche ihm warmes und trockenes Klima bieten. Eine kurze Vegetation ist für seinen Lebensraum ebenfalls wichtig. Dementsprechend kommen für ihn u.a. trockene Kulturlandschaften, Obstgärten, höhlenreiche Waldränder oder Weinberge in Frage. Er baut sein Nest in Höhlen aller Art wie z.B. Felshöhlen, Astlöcher oder unter Dächern.

Verbreitung
Wo ist der gefiederte Freund eigentlich überall verbreitet? Lasst uns einen Blick auf sein Areal werfen.

  • Südwest-Europa
  • Nordwest-Afrika
  • Teile Asiens

Für alle, die es im Winter Richtung Süden zieht, ist Indien und die südliche Sahara ein beliebtes Reiseziel.

Fortpflanzung
In der Regel legt der Wiedehopf Anfang Mai seine fünf bis acht Eier. Die Brutzeit dauert ca. 15 Tage und wird durch das Weibchen durchgeführt. Im Anschluss werden die Jungen bis zu acht Tage geschützt und verlassen nach ungefähr 30 Tagen das Nest. Ganz auf sich allein gestellt sind sie allerdings noch nicht. Die Jungvögel werden noch einige Tage mit Futter versorgt.  

Nahrung
Mahlzeit! Schauen wir uns doch einmal den Speiseplan an:

  • Grillen
  • Käfer
  • Schmetterlingsraupen
  • Regenwürmer
  • Schnecken
  • Spinnen
  • Asseln
  • Kleine Wirbeltiere (z.B. Eidechsen)

Der Wiedehopf jagt seine Beute am Boden. Hierfür sucht er sich Flächen, welche schwach bewachsen sind. In der Regel findet er an diesen Plätzen ausreichend Nahrung.  

Rückgang
Auch unserem Wiedehopf macht der Klimawandel sowie die Intensivierung der Landwirtschaft zu schaffen. Inzwischen gehen ihm viele Wiesen und Weiden verloren, welche zu einem Ackerland umgewandelt werden. Zudem verliert der Wiedehopf zunehmend an Bruthöhlen, da z.B. Obstbäume, welche nicht mehr ertragsbringend sind, entfernt oder durch neue Bäume werden.

Ihr wollt mehr?
Dann kommt gerne zu uns in den Markt und lasst euch von uns beraten.

Wir freuen uns auf deinen Besuch.